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My Point of View

Ich glaube das Management in der Verantwortung von jedem liegt, mit dem Ziel Menschen zu engagieren und das Gesamtsystem zum Wohle aller zu optimieren und damit den Wert für den Kunden zu erhöhen. Steve Denning schreibt in seinem Buch "The Leaders Guide to Radical Management" (Jossey-Bass, 2010), das heutzutage viele Menschen in der Creative Economy arbeiten, in welcher die Menschen in Netzwerken kooperieren, anstatt in Hierarchien zu arbeiten. Damit Creative Networkers erfolgreich sein können brauchen sie einen neuen Management Ansatz, der auch den sich ändernden Rahmenbedingungen wie z.B. die Globalisierung und die Digitalisierung der Gesellschaft gerecht werden zu können.

Und somit ist der ultimative Test für Agilität, ob es ein Unternehmen schafft, alle Stakeholder glücklich zu machen:





Entscheidend sind glückliche Mitarbeiter, da glückliche Menschen kreativer, produktiver und innovativer sind. Das ist doch gesunder Menschenverstand kommt Ihnen jetzt in den Kopf? Für Unternehmen ist es gängige Praxis sich wie Maschinen zu managen. Das Menschen die Zahnräder und Hebel im Unternehmen sind. Dazu kommt die Annahme, das Unternehmen aus einzelnen Teilen bestehen und dass die Optimierung des Gesamtsystems durch die Überwachung, Reparatur oder das Ersetzen einzelner Teile dieses Systems erfordert. Jurgen Apello nennt diesen Management Style Management 1.0.

Mitarbeiter wie erwachsene Menschen zu behandeln scheint gesunder Menschenverstand zu sein, aber es ist nicht die gängige Praxis. Zur Zeit des Taylorismus

hat uns dieses Vorgehen zu Wohlstand verholfen, zu einer Zeit in der Bildung ein Privileg einiger weniger war und die Stillung der Grundbedürfnisse zu einem erfüllten Leben führten. Aber selbst zu Zeiten der Industrialisierung hat uns Charlie Chaplin in seinem Film "Modern Times" uns schon verdeutlichte, welche Auswirkungen ein solches System auf den Menschen hat.

Management 2.0 Organisationen haben verstanden, dass ihr wertvollster Vermögenswert ihre Mitarbeiter sind. Dort werden Manager zu Servant Leaders, welche das Unternehmen von gut zu großartig steuern sollen. Aber dafür muss ein korrektes Verständnis vorhanden sein, dass sie das Gesamtsystem optimieren müssen. Bevorzugen dabei aber sich die Hierarchie zu klammern und tendieren dazu, zu ignorieren, das Menschen nicht positiv auf top-down Kontrolle und angeordnete Optimierung reagieren. Management handelt von Menschen. Und Manager müssen nach Wegen suchen, die Performance in komplexen Systemen wird durch die Interaktion seiner Teile erreicht und Ziele und Metriken können nur durch intelligenter, lokaler Interaktion entstehen. Und damit solche positiven Ideen wie Servant Leadership, Total Quality Management oder Theory of Constraints Früchte tragen, muss die dysfunktionale Architektur der Systeme geändert werden.

In einem stabilen System, ist die Anzahl der Zustände seines Kontrollsystems größer oder gleich der Anzahl der Zustände des zu kontrollierenden Systems. Dies bedeutet, dass es unmöglich ist für Manager, Systeme zu kontrollieren. Deshalb müssen wir lernen zu







Der einzige Weg ein komplexes System zu managen ist durch Delegation of Control.

Seit fast zwanzig Jahren entstanden mehrere große Ideen, wie Agile, Lean, Scrum, Kanban, Beyond Budgeting, Lean StartUp, Delivering Happiness, Design Thinking Real Options, Scenario Planning, Conscious Capitalism, Holocracy und viele, viele mehr. Was diese Ideen gemeinsam haben, sie teilen die selbe DNA, ihre Eltern sind System Thinking und Komplexitätstheorie. Aber alle Manifestos, Methoden und Movements erfordern, dass sich das Management mit neu erfindet, damit all diese tollen Ansätze nicht im Sande verlaufen. Diese Ansätze zählt Jurgen Apello zu Management 3.0.

Mein Traum ist jedoch, dass Unternehmen sich noch einen Schritt weiterentwickeln. Otto C. Scharmer vom MIT hat uns mit seiner Theorie U gezeigt, wie wir uns an den Bruchlinien der Gesellschaft in eine sich im Entstehen befindende Zukunft lehnen können und unser Bewusstsein zu einem Öko-Bewusstsein entwickeln können.